NEWS 2009 November

CSN-A Wr. Neustadt: AACHEN S 2.

AACHEN (von Abrek/Züchter Paul Beinwachs) und Barbara Beinwachs belegten zum Saisonabschluss den hervorragenden 2. Platz im Standardspringen Kl. S.

Die 6jährige Stute CELINE d'ABREK (Abrek x Calvadur - Zeus) platzierte sich unter 84 Startern auf dem ausgezeichneten 10. Platz im Springen Kl. L (Reiter: Gerald Beck, Züchter: Gernot Gärtner). Im Punktespringen Kl. LM platzierte sich CELINE ausserdem auf Rang 23 (von 134 Startern) und auch ein weiteres Standardspringen Kl. LM beendete die Fuchsstute mit OF.

Für ausländische Leser darf angemerkt werden: In Österreich gibt es bei so großen Starterfeldern leider nur 1 Wertung und keine Teilung. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie von Platzierungen als z.B. 20. oder 30. lesen, Starterzahlen von 100 - 150 sind bei uns keine Seltenheit.

AACHEN von Abrek

ACHTUNG: BUSFAHRT HOLLÄNDISCHE HENGSTKÖRUNG Februar 2010 -

Anmeldung bis 15.Dezember 09! - Info www.beinwachs.at oder 02622/ 22 2 43

ZÜCHTERREISE 04.- 08. November 2009: STARVERERBER

EXKLUSIV-REISEBERICHT von PEPI SCHUMICH: Züchterreise 2009

Auf zu den Pferden hieß es wieder am 4.11.2009 ab Wr. Neustadt, diesmal an Wien vorbei über Alland.

Barbara Beinwachs hat sich wieder Mühe gegeben und teils prominente Ställe und Pferde auf der Wunschliste.

Leider im Programm eine Anlaufstation weniger, die Hengststation PIOTROWSKI musste wegen Pferdekrankheit absagen.

Ziel waren die Hengststationen und Pferdehöfe in Hessen und weiter westlich bis nahe an den Rhein.

Am ersten Tag gleich ein Knüller: BELISSIMO ! Im Stall der Sportpferde Schmidt steht der Bundeschampion

von 2003 geduldig bereit, die Ruhe in Person - er wird an der Hand im Schritt gezeigt -er freut sich angeblich,

wenn er berührt wird, die Maria B.wird sentimental, denn ihre Stute trägt von ihm ! Er hat angeblich die meisten

Bedeckungen in Europa und ist Hr. Schmidt froh, dass schon Söhne einspringen, um der Nachfrage gerecht zu werden.

Hier im Stall macht dies sein Sohn Blickpunkt, aus einer Fidermark Mutter. Sein 3 j. Vollbruder wird gezeigt.

Ganz aktuell, der hannoversche Sohn Bonifatius hat soeben die Hengstleistungsprüfung in Adelheisdorf gewonnen,

"den müssen sie unter dem Sattel sehen" wird ausgeführt, da er mir im Vorjahr bei der Körung einen ruhigen und

soliden, aber keinen begeisternden Eindruck machte.

Belissimo selbst macht spätreife Pferde, sein Samen ist sehr gut und wird er gewiss noch oft seine guten Gene weitergeben.

Der zweite starkte Hengst dieses Stalles FÜRST GRANDIOS, welcher mit herrausragenden Fohlen für Aufsehen

sorgte ist dzt bei von Platen im Beritt. Hr. Schmidt vertreibt auch den Samen des Doppel-BC Monte Bellini.

Dann gehts mitten ins Ruhrgebiet, bei Essen liegt der Sport und Handelsstall RAHMANNSHOF, welche von Thomas Blass

geführt wird, eine großzügige alte Anlage mit einem neune Trakt, gemauert aus unzähligen holländ. Klinkerziegeln.

In der Halle werden 4 Sportpferde gearbeitet, der beste und schönste in ein Cabaret Sohn.

2 Hengste werden genannt, Farley, ein Florestan/Pinoccio und auch gezeigt wird der Fuchs Bamiro, ein Baloubet/Ramiro.

Ein Bamiro/Rabino/Werther für die Körung in Marbach wird auch vorgeführt.

Gerade recht kommt eine Gulaschsuppe, bevor es weitergeht, zum

WIESENHOF in Krefeld/Traar, Fr. Hüttner erwarb das Kleinod mit 22 ha, das zuvor von Jean Bemmelmann gepachtet

war. Es stehen hier 8 Deckhengste, gesamt 50 Pferde.

gezeigt wird ein junger Halbblüter aus der Vollschwester zu Münchhausen für die Körung in Münster Handorf.

Diese Stute selbst wird auch gezeigt, Moosliebe - mit Köpferl, viel Schulter und aufgezogenem Bauch.

Ihre letzte Tochter von Imperio wurde Champion im Rheinland.

die 17 jährige Gräfin Irina, aufgefangen vom Gestuet Sommerlade, eine Landes- und Bundessiegerstute im herrlichen

Trakehner Typ geht für 8.000.- nach Holstein, tragend von Münchhausen.

Auch zeigt uns der Gestuetsleiter Hr. Rönnefahrt die Perkallen, eine Friedensfürst Tochter - Landessiegerstute Hannover.

Von den Hengsten sehen wir den 5 j. Fuchs TIZIANO - ein sehr leichter Typ, steht brav, in der Halle wird er geritten

und schwebt im hervorragendem Trab.

Der Star der Station, MÜNCHHAUSEN ist 13, bei der Vererbung der Trakehner steht er an 1. Stelle, bundesweit 7.

Er kam heuer auf 55 Belegungen. Bei der Vorstellung läßt er sich gut führen und imponiert auch mit seinem Typ.

Er vererbt manchmal auch einen schwereren Typ.

Sein Boxennachbar MONTEVERDI, 13 J. lag eines Tages mit Wirbelbruch in der Box - ein herber Verlust.

Vom aufgelösten Gestuet Sommerlade stammen 2 Hengste . HIBISKUS ein Rappe ohne Abzeichen mit Speckhals

ist auch völlig ruhig, ein weiterer, der wunderschöne Donaufeld musste kastriert werden, da vom langen Herumstehen

in Sommerlade verhaltensgestört.

Von der jungen Garde sind uns Glenn Grant, ein Buddenbrock Sohn, welcher sehr springtalentiert beschrieben wurde,

und Düsterberg, ein Rappe von Distelzar, welcher noch mit Wachstumsproblemen kämpft, gezeigt worden.

Dann kommt der heurige Körungssieger der Trak.: KENTUCKY, ein Brauner im herrlichen Trak. Typ.

In der großen feschen Halle gibts Kaffee. Beim Gespräch schwärmt er vom verstorbenen Vollblüter Betel XX, der

nicht hier stand. Eine Österreicherin arbeitet auch hier, die einen schlechten Start hatte - Katharina Keppel.

Dann gehts nach Köln ins Hotel MERCURE wo wir auch Abendessen.

Am 2. Tag gehts zum Stadtrand von Köln - Vollblutgestuet RÖTTGEN !

Es führen der rührige Stiftungsvorsitzende Dr. PAUL und Gestuetsleiter Hr. DORF durch den wahr gewordenen

Traum des Gründers, Hr. Mühlhens - welcher Kölnisch Wasser 4711 den Frauen schmackhaft machte.

Ab 1820 kaufte er nach und nach Land und brachte es innerhalb einer Mauer auf 150 ha Wald und 60 ha Wiesen,

außerhalb nochmals 60 ha. ! Die Lehrmeinung, wonach 1 Pferd 1,5 ha Wiesen braucht wird hier gelebt und stehen

auf riesigen Koppeln wenig Pferde.

Ein Nachfahre verkaufte das Gelände mit der Trainingsbahn und Wald an die Stadt Köln und musste die Trainingsbahn

von den jetzigen Besitzern, der Stiftung Mehl-Mühlhens wieder zurückgepachtet werden. Der Wald herum ist Erholungsgebiet

und müssen die Pferde über eine Strasse und durch die Wanderlustigen geritten werden. Das Gelände ist außerdem durch

eine Autobahn und eine Eisenbahnstrecke geteilt.

Die Stallungen für 16 Mutterstuten und eine andere für 2 Zuchthengste sind in der Art einer russischen Kirche mit

großzügigen Innenraum und aufwendiger Gestaltung wahre Kunstwerke.

Der Stall der Rennpferde ist mit einer Schwebegondelbahn zur Entmistung ausgestattet und an den Türen der Boxen

sorgen senkrechte Hölzer auf Rollen für verletzungsfreies Drängen !

Eine alte Reithalle mit aufwendigem Gebälk in der Art einer gotischen Kirche beeindruckt ebenso - ihre Stützen

fußen auf Löwenkopfsteine.

Von den Zuchthengsten ist der Steher Kallisto XX ein Eigenbau mit Decktaxe 4.000-.-

Ein angepachteter Flieger mit enormer Hinterhand ist der kleine Soldier Hollow XX für 5.000.-

Auf der anderen Seite von Köln regiert im Gestuet Schlenderhahn der Weltklassehengst Monsun XX für 150.000 pro

Natusprung, die Stute kommt zum Hengst ! In der Stadt befindet sich die eigentliche Rennbahn - ohne Gestuet, ein

wahres Vollblutzentrum ist dieses Köln.

Zum Abschluss gibts Kaffee und Kuchen im Deckhaus, zum Erinnerungsfoto plazieren wir uns am Verrichtungshügel

der den Größenunterschied zwischen Hengst und Stute ausgleichen soll.

dann gehts wieder in die Niederungen der Warmblutzucht - das Landgestuet DILLENBURG steht am Programm.

Wir essen prima in der Stadt, Buffet nur für uns im Oranienausschank.

Das Gestuet liegt in der Stadt Dillenburg in einem engen Tal, fast alles aus alten Steinen der früheren Burg gebaut.

Es führt uns der Hauptsattelmeister Ralf BALZER der einige bittere Fakten zitieren muß:

Seit 2002 keine Deckstationen mehr im Lande, seit 2006 kein Hessenbrand mehr - sie wurden von Hannover geschluckt!

Alle Hengste müssen im Sport gehen und sind dienlich bei der Ausbildung der Reit- u. Fahrschüler bzw Lehrgänge.

Eine weitere Stütze der Daseinsberechtigung ist die traditionelle Hengstparade.

Auch werden hier Stutleistungsprüfungen abgehalten, derzeit für Friesen.

Er führt durch die Anlage, eine große Halle in Vollholz, die alte Kleine ist gesperrt wegen Einsturzgefahr und dient

als Notunterkunft für Kutschen.

Von den alten einheimischen Hengsten gibts noch den REFLEKTOR - reichlich schwer und ROBERTICO vom hochgelobten Rodgau.

Der Spitzenscheckhengst SAMICO verdient besondere Beachtung, beste Eigenleistung und Vererbung.

Hervorgehoben wird der kleine und edle WELTPOET von Weltmeyer/Matcho, ein ungemein typvoller Rappe der mit

DARTAGNAN bei der Hengstparade im Pas de deux geritten wird. Auch sehen wir einen hoffnungsvollen Sohn

des Weltpoet, der heuer zur Körung nach Marbach geht.

Gelobt von Hr. Balzer wird weiters der Trakehner Fuchs ADAMELLO, dem 8 Jahre Einzelhaft im Gestuet Sommerlade

nichts anhaben konnte. Er hat seinerzeit eine hervorragende HLP in Adelheidsdorf abgelegt und machte anschließend

Karriere in England. Der De Niro Sohn D-ONLINE, ein solider Hannoveraner hat schon sehr gute Nachzucht gebracht.

Ein weiterer bewährter Vererber ist der Dunkelfuchs DARTAGNAN, ebenfalls aus der Donnerhall Linie und dem

berühmten Weissena Stamm, der mit seiner Nachzucht in der Spitzengruppe der Dressurvererber in Deutschland liegt.

Der Blüter FRAGONARD XX ist von mehreren Verbänden anerkannt, war Hindernißpferd des Jahres im Vollblutsport.

Vier ordentliche Kaltblüter bereichern den Bestand.

Zwischen 2 Hallen wurde eine überdachte Führmaschine in Längsform eingerichtet wo auch Hühner gehalten werden,

die den Dotter liefern für die Verdünnung des Vollblutsamen!

dem Abend zu gehts zum Gestuet WÄLDERSHAUSEN

Hr. Koch führt durch den Betrieb, der durch eine Strasse geteilt ist. Oberhalb der Strasse altes Herrengut in dem nach

dem Krieg ein bedeutendes Trakehner Gestuet etabliert war. Unterhalb der Strasse weitere Stallungen und Halle, die

vom Weltklasse Springreiter LARS NIEBERG genützt werden.

Er schrieb Geschichte mit den Springhengsten FOR PLEASURE und ADLANTUS AS. Letzteren sehen wir nach der

Karriere putzmunter in der Box, mit hübschem Kopf und schönem Auge. Auch Sohn AMARIS im Hengstbestand.

Die Nachzucht des For Pleasure soll oft wenig Ehrgeiz im Hochleistungssport beweisen - eine neue Nachricht!

Trotzdem war sein Sohn FOR KEEPS hier erfolgreich, bis ihn im Vorjahr eine Verletzung in Rente schickte.

Ein weiterer guter Sporthengst war FIGHTING ALPHA, der nach Schweden übersiedelt ist.

Neuer Hoffnungsträger ist der Schimmel CONTAGIO, ein Holsteiner mit super Pedigree: Colman/Lordanos/Cassini 1

Es geht weiter zum nächsten Quartier, das Hotel Tulip Inn in Hanau bei Frankfurt. Eine größere Gruppe geht essen

in die Stadt, ein Argentinisches Steakhouse führt auch Libanesische Spezialitäten.

3. Tag

dank Navigationssysstem finden wir am 3. Tag den kleinen Ort Umpfenbach westlich von Würzburg. Dort hat sich

ein junger Mann namens Tobias GALMBACHER etabliert, den man als Senkrechtstarter bezeichnen kann.

Mit 17 Jahren begann er mit einem Ponyhengst, hat das Medizinstudium abgebrochen und nach Pacht bei einem

Bauern in der Umgebung mit Hengsten von Paul Schockemöhle und dann Sprehe sich emporgearbeitet.

2002 war das Schlossgut Bernersried in diesem Umpfenbach verkäuflich und er konnte es erwerben mit notwendigen

Land dahinter. Nunmehr steht er mit 5 eigenen Hengsten und weitern im Besamungsprogramm mit 700 Belegungen

in Hessen unter den Top 3 ! Doch Zucht ist nicht alles bei ihm.

Ausbildung und Verkauf von hochwertigen Sportpferden beschäftigen das ganze Jahr den Springreiter Dirk Hauser

und seine Lebensgefährtin Dr. Katja Weisbrod die mit dem Ricione Sohn RIGAMENTO Old. schon bis Platz 4

beim Bundeschampionat 2007 reiten konnte. Der Sandro Hit Sohn SO WHAT A FEELING verstärkt die Dressierer

zu denen auch der Hengst DON LARNELS gehört, den wir bei der Arbeit sehen.

Bei den Springern kämpft der Hannoveraner EMBASSY 2 erfolgreich an gegen eine Phalanx von Holsteinern und

KWPN Hengsten mit Holsteiner Genen.

Modernes Management und kundenfreundliche Aktivitäten, wie eine Mini- Hengstvorstellung zu Nikolaus mit einem

Brunch lockt 350 Züchter an und auf den richtigen Weg!

Bemerkenswert die Begleitung seiner Kunden nach dem Kauf. Das Pferd geht üblicherweise beim Kunden nicht mehr

so gut wie beim Profiberitt und fällt "in ein Loch". Der "Kaufreue" begegnet er mit folgender Einstellung:

Der Kunde konsolidiert das Pferd auf sein reiterliches Niveau und kommt anschließend wieder um sich bei Beritt und

Ausbildung zu verbessern und hat wieder ein Erfolgserlebnis - und Tobias verdient nochmal was ...

Auf dem Plan steht der Bau einer 70 m Halle und wurde der Bau einer Mistverbrennungsanlage wegen der

Wirtschaftskrise zurückgestellt.

Sein Engagement in der hessischen Pferdezucht führte auch zum Posten des Stellvertretern im Verband der Süddeutschen.

So durfte er auch den Galaabend bei der Körung in München organisieren.

Den Fohlenabsatz belebt er mit einer Online-Plattform und greift so seinen Züchtern unter die Arme.

Ich wünsche ihm beim Abgang "Viel Glück in der eigenen Vererbung"

weiter gehts zur letzten Station: BROOKHOUSE STUD

Hinter dem klingenden Titel verbirgt sich die Partnerin des Hr. MÜLLER Andreas vom Rollehof in Erbach im Odenwald:

EMMA HINDLE, die britischen Dressurreiterin, welche sich mit mehreren Hengsten in die Weltspitze geritten hat.

Nach einer langen Serpentinenfahrt im Wald gelangen wir auf zuletzt schlechtem Weg zum Hof, der weder von der

Lage - keine natürlicher ebener Fleck, als auch von der Pflege - Abfall beiderseits der Zufahrt, auf einen Stall mit

Qualität schließen läßt. Doch der Hr. MÜLLER entpuppt sich als Pferdefachmann erster Güte, der das gesamte Spectrum

der Pferdezucht und Haltung, insbesoders die Besamung beherrscht.

Er gibt uns umfangreiche nützliche Informationen in der Einschätzung von Pferden bis zum Befund des Gelbkörpers.

Zu den Hengsten führt er folgendes aus:

RICCIONE war hier, Emma ist mit ihm nicht zurecht gekommen, jeden Tag Krach, da er sich nicht konzentrieren konnte.

sein Samen ist bestens, er ist deckfreudig und nervig, aber umgänglich. Den Fohlen fehlt der Ausdruck, die Qualität kommt

erst beim Reiten.

Die bewährten Sporthengste sind WIE WELTMEYER und LANCET.

Zur größeren züchterischen Bedeutung kamen beide nicht, WIE WELTMEYER ist ein bunter Fuchs vom alten hann. Typus,

LANCET ist zwar dunkel und hochbeinig, doch die Tonvererbung seine Vater Wenzel 1 steckt den Züchtern im Hinterkopf.

Die Hälfte der 700 Bedeckungen des Stalles schafft der populäre

DIAMOND HIT, Halbbruder des Sandro Hit.

Er ist nicht da und wird seine Vererbung wie folgt beschrieben:

Stuten brauchen Gesicht und Bein - über die D-Linie kommen doch schwere Köpfe, in der Vererbung der Bewegung ist er

eine sichere Bank.

FÜRSTENREICH -ein Pferd zum Malen, hatte Knochenabsplitterung und musste eineinhalb Jahre pausieren, er kommt wieder.

In der Box fällt er auf durch Schönheit aber steile Hinterhand. Seine Nachkommen sind groß bis mittelrahmig mit guten

Bewegungen und sehr umgänglich.

Hengste im Kommen sind CHEQUILLE, 10 j. Holsteiner, soeben aus Schweden zurück, er war HLP Sieger in Neustadt D.,

wo er in der Rittigkeit nur von einem Hengst geschlagen wurde: FRECHDACHS v. Fabriano, der in der Stmk steht !

Seine Vererbung ist eleganter als er selber - zurückgehend auf die L-Linie und vielseitig.

FIFTY CENT eine westfälicher Rappe aus der Florestan Linie hat mit seinen Fohlen voll eingeschlagen, lt. Hr. MÜLLER

sind sie 3 x besser als der Hengst selbst unter dem Sattel. Er kann mit der Mechanik mit den anderen nicht mit und ist

die Vorstellung in Hannover prompt mißlungen.

Für mich gibts noch ein Wiedersehen in einer anderen Box, dort steht der Neuzugang von der Hann. Körung:

LONTHON von Loxley 1/Rohdiamant, der für Emma die Punkte mit seinem Galopp beim Longieren machte.

Er war Prämienhengst und hat mich begeistert. Mit € 35.000.- war er vergleichsweise günstig und ist das auch ein

Ausgleich, da sie zuletzt mit 2 teuren Conteur Nachkommen von der Hann. Körung kein Glück hatten.

Weiters im Programm der KWPN Hengst AMPERE, ein fabelhafter Rousseau Sohn, wie man der DVD entnehmen kann,

sowie der Holsteiner Springer LATOURO.

Die Emma ist schon wieder weg, wir sehen im Stall nur im Hintergrund die Tante.

Auf der Heimfahrt gibt es noch einmal Aufregung, da in der bayrischen Raststation eine rumänische Zigeunerbande

auf uns wartet und die Angela HARTL sofort um ihre Geldbörse erleichtert. Meine Bemühungen, diese wieder

herbeizuschaffen sind leider nicht von Erfolg gekrönt.

Obwohl wir wenige Hengste unter dem Sattel sahen, war es wiederum eine Erweiterung unseres Pferdehorizontes. Diese Pferdemenschen in den sogenannten Nachzuchtgebieten schlafen auch nicht und der Erfolg gibt ihnen recht. Interessant bleibt es, den weiteren Werdegang von Leuten und Pferden zu verfolgen.


Bis zum nächsten Mal, Tschüss

Pepi Schumich

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